Energiepark Voerde

Schalltechnisches Gutachten eines stillgelegten Kohlekraftwerks

Wo einst das Kohlekraftwerk Voerde stand, entsteht ein neuer Energiepark. Müller‑BBM Industry Solutions begleitet diesen Wandel und ermittelt Schallemissionskontingente, bewertetet den planinduzierten Verkehr und berechnet die einwirkenden Verkehrsgeräusche, um die Verträglichkeit mit der Nachbarschaft sicherzustellen.

Auf einen Blick

Kunde:RWE Generation SE
Branche:Energieversorgungsunternehmen
Objekt:Plangebiet
Expertise:Schallschutzgutachten
Ort & Zeitraum:Voerde (Niederrhein)
Juni 2023 - September 2024

Ausgangslage

RWE beabsichtigt, die Fläche des stillgelegten Kraftwerks Voerde umzustrukturieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Es ist vorgesehen, auf der Fläche den „Energiepark Voerde“ zu errichten und zu betreiben. 

Nach derzeitigem Planungsstand sollen Anlagen zur Erzeugung von Wasserstoff (Elektrolyseur) sowie ein dekarbonisierungsfähiges Gaskraftwerk (H2-ready) auf der Basis von Erdgas sowie perspektivisch von Wasserstoff errichtet werden. Zu dem Vorhaben gehören weitere Nebenanlagen wie eine Umspannanlage (Errichtung und Betrieb durch den Netzbetreiber), Wasserentnahme- und Einleitbauwerke, eine Wasseraufbereitungsanlage sowie eine Trailerstation zur Abfüllung von Wasserstoff.

Das Plangebiet umfasst eine Fläche von ca. 13,3 ha.

Auftrag

Aufgrund der Nähe zu bestehenden Wohngebieten prüfte Müller‑BBM die schalltechnische Verträglichkeit des Bebauungsplans. Dazu wurden Schallemissionskontingente nach DIN 45691 festgelegt, der projektbedingte Zusatzverkehr bewertet sowie die auf das Gebiet einwirkenden Verkehrsgeräusche nach RLS‑19 und Schall 03 berechnet und gemäß DIN 18005 beurteilt. Frühere Voruntersuchungen zu den zu erwartenden Immissionen sowie Analysen der maßgeblichen Immissionsorte dienten dabei als Grundlage für die Gesamtbewertung.


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