Wie lassen sich die Auswirkungen des Schiffsverkehrs auf die Meeresumwelt wirksam reduzieren? Dieser Frage geht die Veröffentlichung von Katharina Grunert und Carina Juretzek (Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, Hamburg) sowie unsere Kollegen Thierry Maquil und Dr. Andreas Müller (Müller-BBM Industry Solutions, Niederlassung Hamburg) mit dem Titel „Parametrische Studie mit Anwendung akustischer Bewertungskriterien auf Unterwasserlärm von Hafen-zu-Hafen-Schifffahrt und OWF-Dienstverkehr“ nach.
Untersucht werden verschiedene Maßnahmen zur Minderung von Unterwasserschall, darunter Geschwindigkeitsreduzierungen (Slow Steaming), Routenoptimierungen sowie technische Maßnahmen zur Verringerung der Schallemissionen von Schiffen. Grundlage sind Szenarien des Nordsee-Schiffsverkehrs und des Serviceverkehrs für Offshore-Windparks.
Mithilfe eines parametrischen Modells werden Schallemissionen, die Exposition von Meeressäugern und die räumliche Ausbreitung des Unterwasserschalls analysiert. Ziel der Studie ist es, wirksame Ansätze zur Reduzierung von Unterwasserschall zu identifizieren und gleichzeitig Bewertungsmethoden für zukünftige regulatorische Anforderungen weiterzuentwickeln.
Die Arbeit entstand im Rahmen laufender Forschungs- und Entwicklungsprojekte, unter anderem des Interreg-Projekts DEMASK.
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