Eco-Messstation LHY4

Nachhaltige Luftgütemessung am Flughafen München

Mit der neuen Eco‑Messstation LHY4 setzt der Flughafen München (FMG) ein Zeichen für moderne und nachhaltige Luftgüteüberwachung. Unter der Leitung der FMG‑Abteilung RCUW ging die Station in Betrieb – technisch betreut von Müller‑BBM Industry Solutions.

Auf einen Blick

Kunde:Flughafen München
Branche:Luftverkehr
Objekt:Messstation
Expertise:Luftgütemessung
Ort & Zeitraum:Flughafen München
Februar 2026

Ausgangslage

Die Flughafen München GmbH (FMG) betreibt mehrere kontinuierliche Luftgütemessstationen, um die Immissionssituation im Flughafenumfeld transparent und verlässlich zu überwachen. 

Am westlichen Rand des Flughafens – in Verlängerung der südlichen Start- und Landebahn nahe Brandau – sollte eine bestehende Station modernisiert und durch eine neu konzipierte, energieeffiziente Messstation ersetzt werden. Der Schwerpunkt lag insbesondere auf der Erfassung von Stickstoffoxiden (NOx), die im Betriebsgeschehen der Start‑ und Landevorgänge eine zentrale Rolle spielen.

Auftrag

Als akkreditiertes Prüflabor und nach § 29b BImSchG bekanntgegebene Messstelle wurde die Müller‑BBM Industry Solutions GmbH beauftragt, die neue Eco-Messstation LHY4 im Auftrag der FMG zu betreuen und deren Messbetrieb sicherzustellen.

Der Auftrag umfasste die folgenden Punkte:

  • fachliche Begleitung der Planung und Umsetzung
  • technische Integration der Messsysteme
  • Qualitätskontrolle der Messprozesse
  • Inbetriebnahme sowie laufende Betreuung der Station

Messung

Die Messung dient der kontinuierlichen Erfassung der Luftschadstoffkonzentrationen, insbesondere von NOx, und bildet zugleich die Immissionssituation bei Anflügen in der ‚Betriebsrichtung Ost‘ ab. Dabei erfolgt die Datenerhebung qualitätsgesichert nach den einschlägigen Normen und Richtlinien.

Die Station wurde in kompakter Holzbauweise errichtet und mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Ein erheblicher Teil des Energiebedarfs wird damit direkt vor Ort selbst erzeugt. Durch energieeffiziente Technik sowie den Einsatz recycelter und nachwachsender Rohstoffe reduziert die Station ihren ökologischen Fußabdruck bereits im laufenden Betrieb. Die gewonnenen Messdaten werden in die jährlichen Immissionsberichte der Flughafen München GmbH übernommen und sind über die Online‑Plattform ‚LuMo – Luftgüte‑Monitoring‘ öffentlich zugänglich.


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