Stadt Zürich

Fachgutachten und Workshop zur akustischen Qualitätsbewertung

Die Stadt Zürich möchte die Aufenthaltsqualität in ihren Außenräumen verbessern. Müller‑BBM wurde beauftragt, ein wissenschaftlich fundiertes Fachgutachten zu praxistauglichen Methoden der akustischen Qualitätsbewertung zu erstellen und anschließend einen Experten‑Workshop zur methodischen Vertiefung durchzuführen – basierend auf unserer Expertise im Bereich Stadtklanggestaltung.

Auf einen Blick

Kunde:Stadt Zürich, Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ)
Branche:Umwelt- und Gesundheitsschutz
Objekt:Stadtgebiet
Expertise:Stadtklanggestaltung (inkl. Soundscape)
Ort & Zeitraum:Zürich, Schweiz
September 2025 bis Januar 2026 

Ausgangslage

Die Stadt Zürich hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Aufenthaltsqualität in Außenräumen für die Stadtbevölkerung zu fördern. Im Rahmen des Programms Stadtgrün soll auch die akustische Qualität gesichert und verbessert werden. Dazu bedarf es jene Beurteilungsmethoden zur Bestimmung der akustischen Qualität, die sich in der Praxis mit angemessenem Aufwand umsetzen lassen. Die Methoden sollen klar definiert, hinreichend sowie nachvollziehbar sein.

Auftrag

Erstellung eines wissenschaftlich fundierten Fachgutachtens

Zur Bewertung praxistauglicher und wissenschaftlich belastbarer Methoden beauftragte der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich zwei unabhängige Fachgutachten. Erwartet wurde eine kritisch‑offene Analyse etablierter und weniger bekannter Verfahren zur Bestimmung akustischer Qualität von Außenräumen.

Dabei standen im Fokus:

  • Wie zuverlässig und praxistauglich sind aktuelle akustische und psychoakustische Methoden?
  • Wo liegen Grenzen oder blinde Flecken bisheriger Ansätze?
  • Welche innovativen Methoden können Städte künftig einsetzen?

Das von Müller-BBM erstellte Gutachten bildet eine fundierte Bewertungsgrundlage, die im Zusammenspiel mit einem zweiten Gutachten in einen gemeinsamen Synthesebericht einfloss.

Durchführung eines Workshops

Im nächsten Schritt nahm Müller‑BBM an einem vom UGZ moderierten Workshop mit Expert*innen aus Verwaltung, Forschung und Akustikpraxis für einen Wissensaustausch und methodische Diskussionen teil.

Das waren die Ziele:

  • geeignete Bewertungsmethoden für verschiedene Planungsphasen und Freiraumnutzungen zu identifizieren
  • Erfahrungen aus Forschung und Praxis zusammenzuführen
  • Anforderungen der Stadt Zürich zu konkretisieren

So entstand ein praxisnahes, breit abgestimmtes Bild davon, wie Städte ihre Klanglandschaften beurteilen und, darauf aufbauend, gezielt gestalten können – im Sinne einer lebenswerten, akustisch hochwertigen Umgebung.

Ergebnis

Aus den Ergebnissen der beiden Fachgutachten und des Workshops wurde ein Synthesebericht erstellt. Daraus resultiert, dass die Stadt Zürich künftig akustische Qualität systematisch in Planungsprozesse integriert. Lärmbelastungen, Nutzungsbedürfnisse, Grünanteile und Soundscape-Aspekte werden gemeinsam bewertet, um für jeden Freiraum passende Anforderungen zu definieren. So entsteht eine fundierte Grundlage für bessere Klanglandschaften, sinnvollere Investitionen und eine langfristig angenehme akustische Umwelt.


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