Eva Siebenlist
Beratungsingenieurin Luft/UVP
Wie bist du zu uns gekommen?
Ich habe während meines Studiums bei der Senatsverwaltung in Berlin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz gearbeitet. Dort war ich im Bereich Luftreinhalteplanung tätig. Da habe ich gemerkt, dass das ein Bereich ist, der mich wahnsinnig interessiert. Tatsächlich waren es dann die Kollegen bei der Senatsverwaltung, die mich auf Müller-BBM gebracht haben. Zufällig war eine Stelle in Berlin ausgeschrieben und seit 2019 bin ich bei Müller-BBM.
Was genau machst du bei MBBM?
Als Beratungsingenieure Luftreinhaltung erstellen wir Gutachten für Behörden, Industrie, Gewerbe, Landwirte oder sogar Privatpersonen. Das heißt, wir sind im Prinzip eine Art Schnittstelle zwischen dem jeweiligen Schutzgut, das kann der Mensch sein oder auch Gewässer bzw. Natur und dem Anlagenbetreiber. Wir versuchen, den Mensch bestmöglich vor Schadstoffen zu schützen, aber gleichzeitig zu sorgen, dass der Anlagenbetreiber sein geplantes Vorhaben umsetzen kann. Und das spannende daran ist, dass man unheimlich viele unterschiedliche Anlagen kennenlernt. Wir schauen uns nicht nur irgendwelche Heizkraftwerke an und bestimmen da die Schornsteinhöhe, sondern wir schauen auch in Bäckereien, verschiedene landwirtschaftliche Betriebe, Kläranlagen, alles mögliche wo irgendwie in einer Form Emissionen entstehen können.
Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?
Bei welcher anderen Tätigkeit hat man die Möglichkeit, in sämtliche Prozessabläufe von Industrieanlagen oder landwirtschaftlichen Betrieben zu blicken und diese sich vor Ort einmal anzuschauen. Das ist unglaublich spannend und aufregend!
Was würdest du potenziellen Bewerbern raten?
Bewerbern würde ich raten, dass sie am Anfang nicht so schnell aufgeben, weil es ist erstmal viel Wissen, was auf einen einprasselt. Man muss sich natürlich jedes Mal auf die Anlage neu einstellen. Da hilft auch wirklich der rege Austausch mit den Kollegen., die einen abholen, weil die damit vertraut sind. Die (Kolleginnen und Kollegen) wissen, am Anfang ist das viel. Aber gebt euch die Zeit, bleibt neugierig, bleibt dran. Dann ist man einfach von sich selbst überrascht, wieviel man nach zwei, vier Wochen oder einem Jahr dazugelernt hat und tatsächlich dann auch weiß.
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Immissionsschutz Luftreinhaltung