Gefährdungsbeurteilung bei der Hubbalkenofengroßreparatur
Bei der Großreparatur eines Hubbalkenofens im Warmwalzwerk von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt unterstützte Müller-BBM Industry Solutions mit Gefahrstoffmessungen und schuf die Grundlage für sicheres Arbeiten während der Instandhaltungsmaßnahmen.
Auf einen Blick
| Kunde: | ArcelorMittal Eisenhüttenstadt |
| Branche: | Stahlherstellung |
| Objekt: | Hubbalkenofen (Warmwalzwerk) |
| Expertise: |
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| Ort & Zeitraum: | Eisenhüttenstadt September 2026 |
Ausgangslage
Im Warmwalzwerk von ArcelorMittal Eisenhüttenstadt stand die planmäßige Großreparatur eines Hubbalkenofens an. Der Ofen ist ein zentraler Bestandteil der Produktionsanlage und dient der Erwärmung von Brammen vor dem Walzprozess. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten wurden umfangreiche Arbeiten im Anlageninneren und an verschiedenen Anlagenteilen durchgeführt.
Auftrag
Im Zuge der Instandsetzung beauftragte ArcelorMittal Eisenhüttenstadt Müller-BBM Industry Solutions mit der Ermittlung und Bewertung möglicher Gefahrstoffexpositionen der Beschäftigten. Untersucht wurden typische Tätigkeiten während der Reparaturarbeiten, darunter der Zunderaustrag, Arbeiten an der Brennerbühne sowie die Erneuerung der Feuerfestauskleidung. Ziel war es, eine belastbare Grundlage für die Gefährdungsbeurteilung und die weitere Optimierung des Arbeitsschutzes zu schaffen.
Messung
Die Gefahrstoffmessungen wurden nach GefStoffV und TRGS 402 durchgeführt. Durch ortsfeste und personenbezogene Messungen an repräsentativen Arbeitsplätzen ermittelte Müller-BBM Industry Solutions die tatsächlichen Expositionen während der Instandsetzungsarbeiten. Die Bewertung erfolgte anhand von AGW nach TRGS 900 sowie weiterer anerkannter nationaler und internationaler Grenz- und Beurteilungswerte.